Creux du Van

Creux du Van

Es ist ein wirklich eindrücklicher Felsenkessel in einem Naturschutzgebiet. Der atemberaubende Weg entlang der Kante, welche etwa 200m nahezu senkrecht abfällt, ist für sich schon ein Erlebnis. Dieses Naturschauspiel auf einem perfekten Bild einzufangen ist eine Herausforderung. Um den perfekten Zeitpunkt für das Bild zu bestimmen ist es notwendig die unterschiedlichen Aufgangszeiten der Sonne mit den Richtungen genau zu kennen.

Um die Materialschlacht so gering als möglich zu halten wurde auf das Wesentlichste reduziert. Wie immer stellte das Stativ eine zentrale Komponente. Zusätzlich wurden Filter verwendet um das Ergebnis auf dem Sensor zu perfektionieren.

Kamera/Objektiv: Canon 5DSR mit EF 24-70mm 2.8L
Lee-Filter: Polarisation und Grauverlaufsfilter
Stativ mit Kugelkopf

Umsetzung

Am 7. August 2016 war es soweit, obschon das Wetter nicht perfekt schien ging es um 02:30 los. Die Reise nach „Le Soliat“ verlief problemlos. Die einsame Ankunft kurz nach dem nautischen Sonnenaufgang (04:15) gab mir genügend Zeit mich zu meinem Standort auf der Ostseite zu begeben und mich einzurichten. Einsam, und dem Vogelzwitschern lauschend, wartete ich nun auf meine Zeit. Kurz nach fünf wurden die ersten Bilder erstellt und die letzten Einstellungen mit den Filtern vorgenommen. Was jetzt kam war Handwerk und wurde weitgehend der Kamera überlassen.

Die Eindrücke waren überwältigend bis kurz nach Sonnenaufgang. Der Blick Richtung Chasseral kurz nach Sonnenaufgang war farblich sehr intensiv.
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zid_20160708-065804-IMG_1410Kurz danach war ich nicht mehr alleine. Steingeissen mit Jungtieren kamen zum Fressen. Nun stand ich unter permanenter Beobachtung der Alttiere. Kurz nach sieben Uhr verschwanden sie wieder wie sie gekommen waren.

Auch ich machte mich nun wieder auf den Rückweg mit einem Zwischenhalt auf einem Felsvorsprung welcher nochmals ein Einrückliches Panorema mit den Berneralpen im Hintergrund bot.

f/9.5 1/60sec ISO-100 24mm

Fazit

Ein gelunngener und eindrücklicher Aussflug mit mehr Eindrücken als die Bilder darzustellen vermögen. Die Bilder sprechen für sich selbst. Das Planen und eine klare Vorstellung von dem „Bild“ lohnt sich!


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